Anzeigen
Insidertip

Studieren in Australien

Wir helfen kostenlos bei der Bewerbung!

Anzeigen

Down Under

Der Alltag in Down Under

Die ersten Tage in Down Under fühlen sich wie Urlaub an, denn Reisende erleben täglich neue Abenteuer. Doch nach zirka einem Monat stellt sich dann der Alltag ein, sobald sich die Neuankömmlinge an die täglichen Abläufe und die Umgebung gewöhnt haben. Das alltägliche Leben in Australien ist zwar angenehmer, doch nicht unbedingt spannender als in Europa.

Aufgrund der wärmeren Temperaturen genießen die meisten ihr morgendliches Frühstück draußen auf dem Balkon oder der Terrasse. An arbeits-/schulfreien Tagen wird das Mahl zu einem Brunch ausgedehnt, damit die Speisenden länger satt bleiben. Nach dem Frühstück erfolgt normalerweise das tägliche Pendeln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule, Uni oder Arbeit.

 
 

In der Sprachschule gibt es viele Gleichgesinnte, die ebenfalls in Australien Anschluss suchen. Alle sind nett, freundlich und gehen offen auf ihre Mitmenschen zu. Da es sich um bezahlten Unterricht handelt, verhalten sich die Sprachschüler vermutlich zuvorkommender, als in ihrer alten Schule im Heimatland.

Personen, die in Australien jobben, erleben ständig die anstrengende und lästige Prozedur der Arbeitssuche. Mit unzähligen Lebensläufen bewaffnet, müssen sie durch die Geschäfte und Restaurants tingeln und nach offenen Stellen fragen. Einige konzentrieren sich bei der Suche mehr auf lokale Medien und das Internet. Es dauert oft lange, bis man als Backpacker hier einen Job findet.

Die Arbeiten sind meist nicht sehr herausfordernd. Am häufigsten werden Aushilfskräfte in der Gastronomie, Logistik und Landwirtschaft gesucht. Die endlosen Stunden des Arbeitens versüßen sich die Jobber mit Gedanken an zukünftige Trips in Australien. Viele arbeiten, um sich das nötige Kleingeld für Ausflüge zum Great Barrier Reef, Ayers Rock oder zum Kakadu Nationalpark zu verdienen.

 
 

Nach getaner Arbeit genießen Besucher aus Übersee die restlichen Stunden des Tages am Strand. Viele nutzen die Gelegenheit, um in Australien den Surfsport zu erlernen. Der ständige Versuch die Welle zum richtigen Zeitpunkt zu erwischen, macht jedoch müde und hungrig. Netterweise gibt es direkt am Strand Barbecueplätze, wo gleich das Abendessen eingenommen wird.

Die Picknickzonen sind beliebte Treffpunkte für kleine Partys unter freiem Himmel. In der Schule und auch auf Reisen schließen Neuankömmlinge schnell neue Freundschaften mit anderen Backpackern, daher wachsen diese internationalen Cliquen ständig. Wenn jemand die Gruppe aufgrund der Heim- oder Weiterreise verlässt, gibt es zwar eine große Feier, doch niemand ist wirklich traurig.

Das Geld reicht meist nur aus, um einmal in der Woche auszugehen und dafür dann richtig auf den Putz zu hauen. Alkohol und Zigaretten sind teuer in Australien, daher verzichten viele während der Woche auf die alten Laster. Beim Pub- oder Clubbesuch werden jedoch alle Zweifel und Sorgen über Board geworfen und die ganze Nacht durchgefeiert.

Während zu Beginn des Aufenthalts noch viel Geld in Luxus wie Klamotten, Sportartikel, Ausflüge und Ausgehen investiert wird, sinkt der Freizeitkonsum mit zunehmender Aufenthaltsdauer. Gegen Ende gibt man sich schon mit kleinen Besonderheiten, wie einem Spaziergang auf einem schönen Klippenpfad oder einer Wanderung durch den Busch zufrieden.